Weniger Stromverbrauch am Arbeitsplatz

"Wir wollen etwas tun, wir müssen weiterhin etwas tun!"

"3 Grad Jetzt"-Initiative aus Karlsruhe soll Entlastung bringen

Ein deutlicher Aufruf zum Mitmachen des Energienetzwerk fokus.energie e.V., der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe und der Handwerkskammer Karlsruhe. Mit der „3 Grad Jetzt"-Initiative können sich alle einbringen ob Unternehmen oder Bürgerinnen und Bürger im Alltag. Denn durch diese nur wenige Grad Differenz der Temperatur zum Beispiel bei der Klimaanlage im Sommer oder beim Heizen im Winter, lässt sich schon viel erreichenAuch der Stromverbrauch durch Geräte im Stand-by-Modus ist erheblich. Schätzungen zufolge verursachen solche Geräte jährlich einen Verbrauch von über 10 Terawattstunden (TWh) in Deutschland. Deshalb auch: „OFF statt nur Stand-by“!

Strom sparen am Arbeitsplatz als Beitrag zur CO2-Vermeidung: Die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung in Deutschland beliefen sich auf rund 160 Mio. Tonnen, wobei fossile Kraftwerke – insbesondere Kohle und Erdgas – für den Großteil dieser Emissionen verantwortlich sind.

Die Gasspeicher bis Ende des Sommers 2022 vollständig zu füllen, war wichtig, um damals einerseits besser über den Winter zu kommen und andererseits die Gaspreise zu senken.

Gas wird auch als Beitrag zur Stromproduktion in Deutschland genutzt.

2025 hatte Gas einen Anteil von 14 % (Quelle: Bundesnetzagentur/Destatis) an der Bruttostromerzeugung in Deutschland. Die Stromerzeugung mit Kohlekraftwerken (Braunkohle und Steinkohle) hatte im gleichen Zeitraum einen Anteil von rund 22 %. In Summe sind das rund 36 % der gesamten deutschen Bruttostromerzeugung.

dazu
Zahlen, Daten, Fakten

Wer sich für die länderspezifische Produktion, Verteilung und den Verbrauch von Strom interessiert, findet stundenaktuelle Angaben unter app.electricitymap.org. Interaktive Grafiken zu Stromproduktion und Börsenstrompreisen sind unter www.energy-charts.info zu finden.

Tägliche Informationen zur Lage der Gasversorgung und Energieversorgung veröffentlicht die Bundesnetzagentur sowie z.B. der Nachrichtensender n-tv.

Die StromGedacht-App von TransnetBW zeigt, wann die Beteiligung jedes einzelnen Stromabnehmers am wirksamsten ist, um das Stromnetz stabil zu halten.